Rechtschreibung in Klasse 3 üben

Im Arti­kel Recht­schrei­bung in Klas­se 3 habe ich erläu­tert, in wel­cher Form ich seit eini­gen Wochen auf die Recht­schrei­bung ein­ge­he. In die­sem Teil gehe ich dar­auf ein, wie geübt wird und wie ich den Lern­fort­schritt über­prü­fe.

Jeden Mon­tag gebe ich 5–10 Wör­ter vor (Genaue­res im oben ver­link­ten Arti­kel) bzw. ent­neh­me sie indi­vi­du­ell aus Kin­der­tex­ten. Wir bespre­chen die Wör­ter kurz und danach schrei­ben die Kin­der auf die jeweils pas­sen­de Far­be einer Kar­tei­kar­te. Man­che Kin­der schrei­ben jedes Wort mehr­mals auf eine Kar­tei­kar­te. Ande­re wie­der­um notie­ren immer nur ein Wort auf die „Vor­der­sei­te”. Um Platz zu spa­ren, emp­fahl ich ein­mal, ein Wort auf die Vor­der- und ein zwei­tes (pas­sen­des!) auf die Rück­sei­te zu schrei­ben. Nicht alle Kin­der machen das, die meis­ten zie­hen es vor, für jedes Wort eine eige­ne Kar­tei­kar­te zu neh­men. (Fotos fol­gen nach den Feri­en) Nach­dem jedes Kind alle Wör­ter abge­schrie­ben hat, kon­trol­lie­re ich jedes geschrie­be­ne Wort, damit Fal­sches nicht mit­ge­lernt wird. Neue Wör­ter lan­den jetzt ganz vor­ne im ers­ten Fach der Kar­tei­box und danach wird sie wie­der geschlos­sen.

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Rechtschreibung in Klasse 3

Wie der Recht­schreib­un­ter­richt in Klas­se 1 / 2 bei mir aus­sah bzw. wor­auf ich fach­lich die Schwer­punk­te leg­te, habe ich in eini­gen kür­ze­ren Arti­keln immer wie­der ange­deu­tet. Die Eck­pfei­ler waren:

Seit dem 3. Schul­jahr wur­den und wer­den regel­mä­ßig Ver­ben „kon­ju­giert”, um den Kin­dern den „Wort­stamm” bzw. Mor­ph­em­prin­zip immer wie­der zu ver­deut­li­chen (sie­he Prin­zi­pi­en der dt. Recht­schrei­bung). Auch die „Adjek­ti­ve” kamen nun als neue Wort­art hin­zu etc. Bei der Kor­rek­tur von Kin­der­tex­ten neh­me ich nun zuneh­mend die Ortho­gra­phe­me in den Blick.

Im zwei­ten Halb­jahr von Klas­se 3 habe ich für jedes Kind eine eige­ne „lachen­de Lern­kar­tei in DIN A8 ange­schafft. Die­se Kar­tei­box kann ich aus eige­ner Erfah­rung sehr emp­feh­len. Sie ist preis­wert, äußerst robust – soll­te ein Schul­le­ben lang hal­ten -, ist pro­blem­los zu hand­ha­ben und kommt in schö­nen Far­ben daher (Auch wenn es so klin­gen mag, es soll­te kei­ne Wer­bung sein!).

Zu den Kar­tei­bo­xen habe ich auch noch pas­sen­de Kar­tei­kar­ten – über eBay – bestellt „Kar­tei­kar­ten DIN A8 far­big bunt beid­sei­tig liniert für Kar­tei­kas­ten”, die in vier Far­ben rot/grün/blau/gelb gelie­fert wer­den.

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Blick in den (neuen) Klassenraum

Seit eini­gen Mona­ten nun habe ich Schritt für Schritt den Klas­sen­raum umge­stal­tet. Aus­gangs­punkt waren die zurück­lie­gen­den Herbst­fe­ri­en, wo der gesam­te Raum mit Hil­fe eini­ger Eltern einen neu­en Anstrich inkl. eines Burg-Motivs erhielt. Es wur­den zudem neue Fuß­leis­ten ver­baut. Bääh, was waren die alten eklig! Eini­ge der Vor­hän­ge ver­schwan­den und man­ches ande­re mehr wur­de ent­fernt.

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Den Überblick behalten (Teil 1)

Immer wie­der kommt die Fra­ge auf: Wie behal­ten Sie eigent­lich den Über­blick bei so vie­len Kin­dern? Dazu möch­te ich in einer mehr­tei­li­gen Arti­kel­rei­he eini­ge Ein­bli­cke geben.

Der Kreuz-Über­blick

Der von mir ein­ge­führ­te und so getauf­te „Test” hat sei­nen Namen von dem Kreuz, das nach dem Fal­ten des DIN A4-Blat­tes ent­steht. Dazu wird das Blatt jeweils in der Mit­te gefal­tet und wie­der auf­ge­fal­tet. Man erhält schließ­lich vier Fel­der.

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