Feedback Klassenfahrt

Heu­te kom­me ich von mei­ner zwei­ten Klas­sen­fahrt zurück. Einen Bericht dazu habe ich auf der Sei­te Maar­kin­der ver­fasst: „Klas­sen­fahrt nach Gerol­stein” (Der Arti­kel auf Maarkinder.de ist der­zeit nicht ver­füg­bar.). Für mei­ne nächs­te Fahrt spä­tes­tens in vier Jah­ren hal­te ich hier eini­ge Aspek­te fest. 

Bewährt hat sich:

  • gutes Wet­ter! 🙂
  • Impf­pass und Kran­ken­ver­si­cher­ten­kar­te in einem Brief­um­schlag und dar­auf geschrie­ben die Telefonummer(n) der Eltern
  • die Kin­der stel­len vor Ort die Ver­hal­tens­re­geln selbst auf. Ich habe vor­ge­ge­ben: „Nach jedem Essen tref­fen wir uns im Grup­pen­raum. Nie­mand darf das Gelän­de ver­las­sen.” Geei­nigt haben wir uns dann auf ins­ge­samt fünf Regeln – je weni­ger, des­to bes­ser.
  • abwech­seln­de Zim­mer­grup­pen, die den Tisch decken, abräu­men und die Tische put­zen
  • eine lan­ge Wan­de­rung am Ankunfts­tag, so schla­fen Kin­der und Erwach­se­ne ruhi­ger 🙂
  • Mate­ri­al: Stif­te (Edding, dicke Bunt­stif­te, Faser­ma­ler etc.), Tesa­film, Pla­kat­pa­pier, weißes/liniertes Papier
  • nach dem Essen die Ver­samm­lung im Grup­pen­raum zur wei­te­ren Pla­nung
  • Am Abend fas­se ich den Tages­ab­lauf zusam­men. Danach schreibt jedes Kind stich­punkt­ar­tig sei­ne schöns­ten Erleb­nis­se des Tages auf.
  • ein gemein­sa­mes Spiel im Grup­pen­raum: Aus­wahl von ca. 10 Fra­gen (Wo kommt die Scho­ko­la­de her?). Soll­ten am Ende meh­re­re Grup­pen gleich vie­le Punk­te gesam­melt haben, eine Schätz­fra­ge nen­nen.
  • eine frei­wil­li­ge Auf­ga­be (ein Logi­cal zum The­ma „Klas­sen­fahrt”, für das die Kin­der zwei Tage Zeit haben, um es zu lösen mit anschlie­ßen­dem klei­nen Gewinn)
  • ein Nach­mit­tag zur frei­en Ver­fü­gung in der Jugend­her­ber­ge bzw. auf deren Gelän­de
  • ein Grill­abend
  • soll­te sich die Klas­se auf etwas nicht eini­gen kön­nen, bespre­chen alle Kin­der eines Zim­mers unter­ein­an­der, wor­auf sie sich eini­gen und bestim­men einen Zim­mer­spre­cher. Danach tref­fen sich alle Zim­mer­spre­cher vor dem Grup­pen­raum und eini­gen sich auf eine Lösung.
  • am Ende ein gro­ßes lee­res Pla­kat mit dem Titel: „Unse­re Klas­sen­fahrt – Dar­an erin­ne­re ich mich ger­ne zurück” Jedes Kind hat die durch­aus her­aus­for­dern­de Auf­ga­be sich für ein(!) Erleb­nis wäh­rend der Klas­sen­fahrt zu ent­schei­den und es in 1–2 Wor­ten auf­zu­schrei­ben.
  • all­abend­li­che Feed­back-Run­de z.B. in Form von Punk­ten
  • Gespräch dar­über, was am nächs­ten Tag ver­bes­sert wer­den könn­te (z.B. das Ver­hal­ten, orga­ni­sa­to­ri­sche Aspek­te)
  • Eltern orga­ni­sie­ren die Klas­sen­fahrt im Vor­feld mit – ein herz­li­ches Dan­ke­schön an alle Akti­ven!!
  • sehr hilf­reich auch: ein Erwach­se­ner, der sich vor Ort sehr gut aus­kennt!

Das hat sich nicht bewährt:

  • Hän­dis!!! Die Kin­der durf­ten sie bis auf maxi­mal einen Anruf am Abend zwar nicht benut­zen und sie waren teil­wei­se von den Erwach­se­nen ein­ge­sam­melt wor­den, aller­dings kam die Bit­te schon im Vor­feld auf: Darf ich das Hän­di zum Foto­gra­fie­ren benut­zen? Ich habe das zwar erlaubt und es wur­de bis in einem Fall auch beach­tet. Fol­gen­des Pro­blem zeig­te sich durch die Anru­fe nach Hau­se: Eini­ge Kin­der beka­men vor oder wäh­rend des Tele­fo­nats riiiiie­sen­gro­ßes Heim­weh, obwohl sie sich die gan­ze Zeit zuvor nicht beklagt hat­ten.
  • die offe­nen Zim­mer wäh­rend der Frei­zeit, denn es besteht sonst die erhöh­te Gefahr, dass etwas ver­schwin­det (ein Punkt, der für eini­ge Trä­nen sorg­te, obwohl sich die Sachen wie­der auf­fan­den, z.B. unter der Bett­de­cke, in der Tasche etc.)

Ver­bes­se­run­gen

  • Hän­dis blei­ben zu Hau­se und sind außer bei den Erwach­se­nen nicht erlaubt – früh­zei­tig auf dem Eltern­abend ankün­di­gen. Außer­dem: Die Kin­der rufen bei ihren Eltern nur in abso­lu­ten Aus­nah­me­fäl­len an (z.B. bei einem Unfall). Alle Erwach­se­nen, die mit auf Klas­sen­fahrt waren, waren sich in die­sem Punkt unein­ge­schränkt einig!! (Mit­ge­brach­te Hän­dis wür­de ich ein­sam­meln und ohne Haf­tung bei mir im Zim­mer lagern – vor­her schrift­lich ankün­di­gen und bestä­ti­gen las­sen)
  • Foto­gra­fie­ren nur mit Foto­ap­pa­rat, kei­ne Hän­dis
  • fes­te Ober­gren­ze für Taschen­geld fest­le­gen, zu viel Geld samm­le ich ein  –  und gebe es selbst aus!! 😉

Even­tu­ell fällt mir spä­ter noch was ein…

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