Hausaufgaben in Klasse 2/3

Im Arti­kel Haus­auf­ga­ben habe ich erläu­tert, wel­cher Art Haus­auf­ga­ben in einem offe­nen (geöff­ne­ten) Unter­richt sein könn­ten. In die­sem Arti­kel stel­le ich kon­kre­te Auf­ga­ben (über­wie­gend) auf dem Hin­ter­grund indi­vi­dua­li­siert auto­ma­ti­sier­ten Übens vor. Die Auf­ga­ben habe ich bereits schon in Klas­se 2 ein­ge­setzt und wer­de ich zum Teil jetzt in Klas­se 3 an die Kin­der rei­chen.

Immer eine Auf­ga­ben­samm­lung für Mathe und Deutsch (sie­he unten im voll­stän­di­gen Arti­kel) schrei­be ich auf die Vor­der- und Rück­sei­te eines Blat­tes. Anschlie­ßend num­me­rie­re ich die Auf­ga­ben auf bei­den Sei­ten jeweils von 2 bis 12 durch. Nun kön­nen sich die Kin­der mit einem bzw. zwei Wür­feln ihre Haus­auf­ga­be erwür­feln, wenigs­tens eine in Deutsch und eine in Mathe. Kin­der, die alle Auf­ga­ben bear­bei­tet haben, kön­nen noch mal von vor­ne begin­nen oder sich ein neu­es Blatt mit Auf­ga­ben abho­len.

Die­se Samm­lung von geöff­ne­ten Haus­auf­ga­ben wird regel­mä­ßig ergänzt.

Bereich: Mathe­ma­tik

Samm­lung Nr. 1

  • Den­ke dir eine Zahl zwi­schen 50 und 75. Fin­de in 10 Minu­ten pas­sen­de Rechen­auf­ga­ben. Wie vie­le hast du geschafft?
  • Ver­dop­pe­le wenigs­tens drei Zah­len so oft, wie du schaffst.
  • Den­ke dir in 10 Minu­ten abwech­selnd eine Plus-­ und eine Minus­auf­ga­be aus. Alle Ergeb­nis­se soll­ten wenigs­tens über 20 sein. Wie vie­le schaffst du?
  • Schla­ge dei­nen Fin­de­fix auf. Fin­dest du zu dei­ner Sei­ten­zahl meh­re­re Rechen­auf­ga­ben?
  • Fin­de Minus­auf­ga­ben, die das Ergeb­nis 27, 36, 45 oder 54 haben.
  • Erfin­de wenigs­tens 15 Glei­chun­gen.
  • Wür­fe­le eine Zahl mit dem Wür­fel. Den­ke dir dazu Auf­ga­ben aus.
  • Schrei­be in 10 Minu­ten so vie­le ver­schie­de­ne Mal­auf­ga­ben auf, wie du schaffst. Sie kön­nen mit zwei  Zah­len 2 ∙ 2 = 4 und/oder auch mit mehr Zah­len sein: 2 ∙ 4 ∙ 2 = 16
  • Wie vie­le Minus­auf­ga­ben fin­dest du, deren Ergeb­nis klei­ner als 30 ist?
  • Fin­de in 10 Minu­ten so vie­le Minus­auf­ga­ben, wie du schaffst.
  • Den­ke dir 10 Auf­ga­ben, deren Ergeb­nis eine gera­de Zahl ist. Den­ke dir danach 10 Auf­ga­ben, deren Ergeb­nis eine unge­ra­de Zahl ist.

Samm­lung Nr. 2

  • Den­ke dir leich­te Plus­auf­ga­ben aus. Über­le­ge dir dann dop­pelt so vie­le schwie­ri­ge Minus­auf­ga­ben.
  • Erfin­de eine gro­ße sym­me­tri­sche Figur. Spie­ge­le die Figur an einer Ach­se.
  • Zeich­ne eine hal­be Figur. Spie­ge­le die Figur an zwei Ach­sen.
  • Zeich­ne eine hal­be Figur. Spie­ge­le die Figur an einem Punkt. (nur wer schon kann)
  • Den­ke dir 3 Rechen­ge­schich­ten aus. Bei einer Rechen­ge­schich­te soll etwas vor­kom­men, wo man gerecht tei­len muss.
  • Den­ke dir 2 Rechen­ge­schich­ten aus. Jede Rechen­ge­schich­te muss so sein, dass sie wenigs­tens 2 Rechen­we­ge hat.
  • Schrei­be dir mit einer Freun­din, einem Freund oder auch mit jeman­dem aus dei­ner Fami­lie Rechen­auf­ga­ben auf. Wech­selt euch ab.
  • Hole dir 10 Bücher aus eurem Bücher­re­gal. Sieh nach, wie vie­le Sei­ten jedes Buch hat. Schrei­be die Zah­len und den Buch­ti­tel ins Heft.
  • Schät­zen und Mes­sen – Schrei­be eine Tabel­le ins Heft. Schrei­be den Namen von 15 Din­gen auf, die du mes­sen möch­test. Dann schät­ze zuerst alles. Am Schluss miss alles aus.
  • Fin­dest du in 15 Minu­ten alle Mal­auf­ga­ben, bei denen das Ergeb­nis klei­ner als 25 ist? Schrei­be so vie­le auf, wie du schaffst.
  • Den­ke dir wenigs­tens 10 Mal­auf­ga­ben aus. Fin­dest du auch die Geteiltauf­ga­be, die dazu passt? (Umkehr­auf­ga­be) Schrei­be sie dahin­ter.

Samm­lung Nr. 3

  • Suche dir ein­fa­che und schwe­re Zah­len aus und bil­de das Dop­pel­te. Ver­su­che im Kopf zu rech­nen.
  • Erfin­de eine Zah­len­fol­ge nur mit unge­ra­den Zah­len. Begin­ne wenigs­tens bei 501.
  • Sub­tra­hie­re Zah­len, bei der wenigs­tens eine Zahl eine 0 (null) hat. (Sub­tra­hie­ren heißt minus rech­nen)
  • Rech­ne alle Qua­drat­zah­len des Klei­nen Ein­mal­eins aus (1 * 1 = __ , 2 * 2 = __ …).
  • Wäh­le als Rechen­zahl eine Zahl zwi­schen 5 und 15. Bil­de so vie­le ver­schie­de­ne Rechen­auf­ga­ben (mal und geteilt), wie du kannst.
  • Rech­ne Mal- und Geteiltauf­ga­ben, die das Ergeb­nis 8 haben.
  • Schrei­be die Namen von Din­gen auf, die unge­fähr 50 cm bis 1 m lang sind.
  • Fin­de in 15 Minu­ten so vie­le Auf­ga­ben zur Mul­ti­pli­ka­ti­on (Mal­auf­ga­ben), wie du schaffst.
  • Fin­de in 15 Minu­ten, so vie­le Auf­ga­ben zur Divi­si­on (Geteiltauf­ga­ben), wie du schaffst.
  • Erfin­de meh­re­re Zah­len­fol­gen nur mit gera­den Zah­len. Begin­ne immer wenigs­tens bei 326.
  • Schaue in euren Kühl­schrank und auch woan­ders in der Küche nach Lebens­mit­teln. Suche eini­ge Din­ge her­aus und schät­ze ihr Gewicht. Sieh dann auf der Ver­pa­ckung nach oder wie­ge alles aus. Schrei­be dei­ne Lösun­gen auf.

Samm­lung Nr. 4

  • Zäh­le von der größ­ten Zahl, die du kennst, rück­wärts. Notie­re die Zah­len im Heft.
  • Tau­sen­der­freun­de sind Zah­len, die zusam­men immer 1000 erge­ben. Schrei­be sol­che Tau­sen­der­freun­de auf. Fin­dest du leich­te und schwie­ri­ge­re Freun­de?
  • Den­ke dir Glei­chun­gen aus, bei denen mal und geteilt gerech­net wird. (Bei­spiel: 3 * 4 = 24 – 12 oder 42 : 7 = 2 * 3 oder 25 : 5 = 249 – 244)
  • Addie­re und sub­tra­hie­re schwie­ri­ge Zah­len. Eine Zahl ent­hält immer eine 0 (null).
  • Notie­re zwei drei­stel­li­ge Zah­len. Über­le­ge dir eine Rechen­art (plus, minus, mal, geteilt). Über­schla­ge das Ergeb­nis im Kopf. Wie­der­ho­le das mit ande­ren Zah­len.
  • Mul­ti­pli­zie­re ein­stel­li­ge Zah­len zuerst mit 5 und dann mit 2. (Bei­spiel: 3 * 5 * 2 = __). Rech­ne so lan­ge bis dir etwas auf­fällt! Erklä­re im Heft, was du ent­deckt hast.
  • Schrei­be Auf­ga­ben zur Divi­si­on mit zwei gera­den Zah­len.
  • Jan ist trau­rig. Er hat Geld ver­lo­ren. Er läuft zurück und sucht auf dem Boden. Nichts. Rat­los blickt er auf den Rest in sei­ner Hand. Was könn­te er rech­nen und über­le­gen? Schrei­be auf.
  • Schrei­be Auf­ga­ben zur Divi­si­on auf, die einen Rest haben.
  • Schrei­be in 15 Minu­ten so vie­le Mal­auf­ga­ben zum Klei­nen Ein­mal­eins, wie du schaffst. Wel­che Auf­ga­ben sind dir leicht gefal­len? Wel­che schwer? Schrei­be am Ende noch ein paar ande­re schwie­ri­ge Mal­auf­ga­ben auf.
  • Schrei­be in 15 Minu­ten so vie­le Auf­ga­ben zur Divi­si­on (Geteiltauf­ga­ben), wie du schaffst.

Bereich: Deutsch

Samm­lung Nr. 1

  • Schrei­be in 10 Minu­ten eine Geschich­te sau­ber ab, die du dir aus einem Buch/Heft/… selbst aus­suchst. Wie vie­le Wör­ter schaffst du?
  • Beschrei­be aus­führ­lich und ganz genau im Lern­ta­ge­buch, was du heu­te in der Schu­le getan oder gelernt hast.
  • Den­ke dir 5 oder 10 Wör­ter aus und schrei­be sie ins Heft. Dei­ne Eltern kön­nen dir die Wör­ter auch vor­ge­ben. Wie vie­le Minu­ten brauchst du, um alle Wör­ter im Wör­ter­buch zu fin­den? Schrei­be dei­ne Zeit auf!
  • Den­ke dir 5 Buch­sta­ben aus. Schrei­be jeden Buch­sta­ben schön ordent­lich in Schreib­schrift auf. Für jeden Buch­sta­ben hast du genau eine Minu­te. Wel­cher Buch­sta­be hat gewon­nen?
  • Schrei­be eine Nomen­ket­te. Der letz­te Buch­sta­be ist der Anfangs­buch­sta­be des nächs­ten Nomens (Hut – Tisch – Hase – …). Wie lang wird dei­ne Ket­te in 10 Minu­ten?
  • Ent­schei­de dich für einen die­ser Voka­le A, E, I, O oder U. Schrei­be vie­le Wör­ter auf, die mit dei­nem Buch­sta­ben begin­nen. Wie vie­le Wör­ter fin­dest du in 10 Minu­ten?
  • Schrei­be in 5 Minu­ten Wör­ter mit zwei Sil­ben auf. Schrei­be danach in 5 Minu­ten Wör­ter mit drei Sil­ben auf. Wo hast du mehr Wör­ter gefun­den?
  • Suche im Wör­ter­buch 5 Nomen, die mit “die” begin­nen, 5 Wör­ter, die mit “das” begin­nen und 5 Wör­ter, die mit “der” begin­nen. Schrei­be auch die Sei­ten­zahl dahin­ter.
  • Wel­che Wör­ter ver­ste­cken sich in dei­nem Zim­mer / Haus / Gar­ten / Sport­ver­ein oder Schu­le? Wie vie­le fin­dest du in 10 Minu­ten?
  • Fin­de 10 Ver­ben (Tuwör­ter), die sich in dei­nem Lern­ta­ge­buch ver­ste­cken.
  • Den­ke dir 10 Nomen aus. Ver­län­ge­re jedes Nomen.

Samm­lung Nr. 2

  • Schrei­be einen Abschnitt oder ein Kapi­tel aus einem Tier­buch sau­ber ab. Wir kopie­ren das mor­gen und hän­gen es drau­ßen an der Wand aus, wenn du möch­test.
  • Über­le­ge dir wenigs­tens 5 Sät­ze, wo jemand jetzt gera­de etwas tut. Schrei­be den glei­chen Satz dann dahin­ter so, als wenn er das ges­tern getan hät­te und auch so, als wenn er das mor­gen noch ein­mal tun wird. (Bei­spiel: Maria kauft sich und ihrer Schwes­ter zwei Lut­scher. Maria hat ges­tern für sich und ihre Schwes­ter zwei Lut­scher gekauft. Maria wird mor­gen für sich und ihre Schwes­ter zwei Lut­scher kau­fen.)
  • Fin­de in eurer Woh­nung / Haus wenigs­tens 20 Nomen.
  • Den­ke dir eine Geschich­te aus.
  • Lies dei­nen Eltern, Geschwis­tern oder einem Freund etwas vor. Bring das Buch mit in die Schu­le und erzäh­le den ande­ren Kin­dern von dem Buch.
  • Triff dich mit einem Freund oder einer Freun­din und bringt euch etwas gegen­sei­tig bei.
  • Den­ke dir wenigs­tens 10 Nomen aus mit dem Arti­kel „der“ oder „das“. Ver­län­ge­re jedes Nomen und schrei­be es mit Arti­kel auf. Fällt dir etwas bei den Arti­keln auf?
  • Fin­de im Fin­de­fix wenigs­tens 10 Ver­ben. Schrei­be sie mit der Sei­ten­zahl ins Heft.
  • Fin­de im Fin­de­fix wenigs­tens 10 Adjek­ti­ve. Schrei­be sie mit der Sei­ten­zahl ins Heft.
  • Über­le­ge dir 10 Wör­ter, die mit ver- begin­nen. Schrei­be zu jedem Wort einen Fra­ge­satz. Schrei­be nicht immer die­sel­ben Fra­gen.
  • Hole ein Buch. Suche dir zwei bis drei Sei­ten in dem Buch und übe sie laut vor­le­sen. Lies den Text mor­gen der Klas­se vor.

Samm­lung Nr. 3

  • Lies jeman­dem aus einem Buch laut vor. Ach­te auf die Pau­sen am Satz­en­de. Beto­ne gut, wenn in dem Buch jemand etwas spricht.
  • Lies in einem Buch still wenigs­tens drei Sei­ten. Über­le­ge dir dann 5 Fra­gen, die du zum gele­se­nen Text stel­len kannst. Beant­wor­te sie. Lies dei­nen Eltern die drei Sei­ten laut vor und stel­le ihnen die Fra­gen. Kön­nen sie dei­ne Fra­gen beant­wor­ten?
  • Fin­de Ver­ben mit der Vor­sil­be ver-, mit-, vor- und auf-. Schrei­be zu jedem Verb einen Satz. Unter­strei­che die Ver­ben.
  • Fin­de ver­wand­te Wör­ter zu dem Wort­stamm -fahr.
  • Schrei­be einen Text als Lauf­dik­tat aus dei­nem Lieb­lings­buch ab. Suche dann die Nomen, Ver­ben und Adjek­ti­ve und unter­strei­che sie mit Line­al.
  • Schrei­be Wör­ter auf und tren­ne sie. (Bei­spiel: schla­fen – schla-fen, Auto – Au-to) Wenn du dir nicht sicher bist, sieh im Fin­de­fix nach.
  • Schrei­be einen Abschnitt / ein Kapi­tel aus einem Buch sau­ber ab.
  • Den­ke dir 3 Wör­ter aus oder las­se dir drei Wör­ter nen­nen. Schrei­be eine Geschich­te, wo die­se drei Wör­ter vor­kom­men (Reiz­wort­ge­schich­te)
  • Den­ke dir Adjek­ti­ve oder suche wel­che im Fin­de­fix. Schrei­be sie mit ihrem Gegen­teil ins Heft. (Bei­spiel: klein – groß)
  • Über­le­ge dir einen Buch­sta­ben. Schrei­be zu die­sem Buch­sta­ben so vie­le Nomen, Ver­ben und Adjek­ti­ve, wie du fin­dest.
  • Fin­de in einem Buch 10 Nomen, 5 Ver­ben und 5 Adjek­ti­ve. Schla­ge im Fin­de­fix die Sei­ten­zah­len nach. Schrei­be sie neben die Wör­ter.

Samm­lung Nr. 4

  • Zu wel­chem Anfangs­buch­sta­ben fin­dest du mehr Ver­ben: A oder V?
  • Suche im Fin­de­fix nach Nomen. Schrei­be sie mit ihrem Arti­kel auf. Schrei­be sie in Mehr­zahl dane­ben. (Bei­spiel: das Kind, die Kin­der)
  • Über­le­ge dir meh­re­re Wör­ter. Schrei­be zu jedem Wort einen Fra­ge­satz (wer, wie, wann, wo, was, war­um, wes­halb). Schrei­be nicht immer die­sel­ben Fra­gen.
  • Schrei­be Ver­ben mit einer Vor­sil­be auf. Über­prü­fe im Fin­de­fix, ob du das Verb rich­tig geschrie­ben hast. Tren­ne das Wort dann in sei­ne Sil­ben. (Bei­spiel: ver­fah­ren, ver-fah-ren). Prü­fe mit dem Fin­de­fix, ob du rich­tig getrennt hast.
  • Schrei­be vie­le Paa­re auf. Immer ein Adjek­ti­ve und ein Verb haben den sel­ben Anfangs­buch­sta­ben. (Bei­spiel: hoch und hel­fen)
  • Beu­ge die­se Ver­ben mit ich/du/er,sie,es/wir/ihr/sie: fal­len, hin­fal­len, kom­me, ankom­men, fah­ren, mit­fah­ren Was fällt dir auf? Erklä­re im Heft.
  • Schrei­be einen Text sau­ber in dein Heft ab. Unter­strei­che dann die Wör­ter, die dir gut gefal­len und schla­ge sie im Fin­de­fix nach. Schrei­be die Sei­ten­zah­len auf.
  • Lies in einem Buch ein paar Sei­ten, die dich inter­es­sie­ren. Schrei­be auf, was du gele­sen hast.
  • Schrei­be einen Text als Lauf­dik­tat aus dei­nem Lieb­lings­buch ab. Suche dann die Nomen, Ver­ben und Adjek­ti­ve und unter­strei­che sie mit Line­al.
  • Über­le­ge dir eine Auf­ga­be, wie du heu­te die Recht­schrei­bung übst.
  • Schrei­be eine Gru­sel­ge­schich­te, in der du oder jemand, den du kennst, die Haupt­rol­le spielst. Kein Satz darf mit „Und dann“ anfan­gen. Benut­ze auch wenigs­tens ein­mal das Wort „plötz­lich“.

Ein Teil der Auf­ga­ben ist in Form einer Übungs­kar­tei erhält­lich, die der Kol­le­ge Flo­ri­an Emrich erstellt hat.

Noch mehr mathe­ma­ti­sche Auf­ga­ben fin­den sich auch beim Pro­jekt PIK AS der Uni Dort­mund: Offe­ne Auf­ga­ben für die Klas­sen 1–4.

5 Antworten auf „Hausaufgaben in Klasse 2/3“

  1. Das ist eine wun­der­ba­re Samm­lung, die ich mit Sicher­heit im nächs­ten Schul­jahr (als Anre­gung für wei­te­re Auf­ga­ben) inten­siv nut­zen wer­de. Echt klas­se! Vie­len Dank für das Ver­öf­fent­li­chen der Ide­en.
    Grü­ße, Mine

  2. Super Ide­en! Eine Fra­ge: Wie kon­trol­lierst du die Haus­auf­ga­ben? Ich fin­de es immer so schwer, so vie­le unter­schied­li­che Haus­auf­ga­ben zu kontrollieren…Hast du da eine bestimm­te Orga­ni­sa­ti­ons­form? Dan­ke! 🙂

    1. Ich kon­trol­lie­re die Haus­auf­ga­ben „stich­pro­ben­wei­se” – so heißt es in der hie­si­gen Grund­schul­ord­nung. Zur Kon­trol­le haben sich im Lau­fe der Zeit zwei Wege bewährt:

      1) Im mor­gend­li­chen Stuhl­kreis fra­ge ich, wer frei­wil­lig sei­ne Haus­auf­ga­ben vor­stellt. Danach rufe ich gezielt noch drei wei­te­re Kin­der auf.
      2) Alter­na­tiv oder zusätz­lich zu 1) hole ich 5 Kin­der zu mir, die mir ihre Haus­auf­ga­ben zei­gen, wäh­rend die ande­ren Kin­der am Arbei­ten sind. Hier gebe ich oft noch ein genaue­res Feed­back als im Stuhl­kreis.

      Auf Stem­pel, Smi­leys, Häk­chen oder was es sonst noch so gibt, ver­zich­te ich meist und gebe den Kin­dern statt­des­sen eine münd­li­che Rück­mel­dung: „Schrei­be sau­be­rer.” „Mach’s noch ein­mal.” „War­um hast du das so gemacht?” „Wobei hat­test du Schwie­rig­kei­ten?” „Das reicht mir nicht.” „Kannst du mir erklä­ren, wie du hier vor­ge­gan­gen bist?” „Fin­dest du mit dei­nem Freund wei­te­re Auf­ga­ben?” und so wei­ter und so fort… Müss­te ich täg­lich immer alles kon­trol­lie­ren, wür­de ich zeit­lich bedingt wohl immer nur ein Häk­chen set­zen – „GESEHEN!”. Wie wert­voll das doch ist! 😉

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