Lernen quo vadis? (II)

Der indi­sche Lern­for­scher Suga­ta Mitra prä­sen­tiert in einem Vor­trag auf der TED-Kon­fe­renz im Juli 2010 zukunfts­wei­sen­de For­schungs­er­geb­nis­se zum selbst­or­ga­ni­sier­ten Ler­nen von Kin­dern.

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Edu­ca­ti­on is a self orga­ni­zing sys­tem, whe­re learning is an emer­gent phe­no­me­non.”

Ein aus­führ­li­cher und hoch­in­ter­es­san­ter Arti­kel fin­det sich bei Lisa Rosa mit dem Titel Ler­nen ist ein selbst­or­ga­ni­sie­ren­des Sys­tem (unter­halb des Arti­kels unbe­dingt auch die Kom­men­ta­re lesen und viel­leicht selbst was dazu schrei­ben). Wel­che Rol­le hat über­haupt noch der Leh­rer in einem der­ar­ti­gen, offen­sicht­lich hoch effek­ti­ven Lern­set­ting, das auch ohne Leh­rer funk­tio­niert? (sie­he u.a. die Kom­men­ta­re zu Lisa Rosas Arti­kel)

Auch Karheinz Pape ver­weist im Arti­kel Edu­ca­ti­on ist ein selbst­or­ga­ni­sie­ren­des Sys­tem auf den Vor­trag von Mitra und stellt die Fra­ge: „Wenn Ler­nen so wenig Anlei­tung braucht, dann müs­sen wir uns natür­lich fra­gen, war­um wir uns so viel Mühe geben, mit dem sys­te­ma­ti­schen Aus­ar­bei­ten zum Bei­spiel von Trai­nings-Maß­nah­men.”

Wei­te­re Vide­os von Mitra kön­nen auf der Web­sei­te von TED ange­se­hen wer­den.

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