Rechtschreibleistung in freien Texten

Freie Tex­te, zu denen auch die Auf­sät­ze gehö­ren, wer­den nor­ma­ler­wei­se nur inhalt­lich bewer­tet, wäh­rend die Recht­schrei­bung unbe­wer­tet bleibt. Man­che Kol­le­gen an den wei­ter­füh­ren­den Schu­len wer­ten manch­mal die End­no­te um eine gan­ze Note nach unten ab, wenn ein Text „zu vie­le” Recht­schreib­feh­ler ent­hält und dadurch schwe­rer les­bar wird. Wo hier die Gren­ze ist, ist mir nicht bekannt.
Im Heft OLFA 3–9 wer­den Richt­wer­te vor­ge­schla­gen für tole­rier­te Recht­schreib­feh­ler für die Klas­se 3–9. Die Richt­wer­te ent­spre­chen etwa einer Note 3 bis 4. Je nach Schul­form und Lage der Schu­le muss mit Schwan­kun­gen gerech­net wer­den, so dass die­se Richt­wer­te auch mit den Noten 2 oder gar 5 bewer­tet wer­den könn­ten!

Richt­wer­te (auf 100 Wör­ter)

  • Anfang Klas­se 3: 28,8 Feh­ler
  • Mit­te Klas­se 3: 20,0 Feh­ler
  • Ende Klas­se 3 / Anfang Klas­se 4: 14,7 Feh­ler
  • Mit­te Klas­se 4: 11,3 Feh­ler
  • Ende Klas­se 4 / Anfang Klas­se 5: 8,9 Feh­ler
  • Mit­te Klas­se 5: 7,2 Feh­ler

Quel­le: OLFA 3–9 – Olden­bur­ger Feh­ler­ana­ly­se für die Klas­sen 3–9

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