Überforderungstests – ein Element evidenzbasierten Lernens

Das zen­tra­le Anlie­gen in der sog. Hat­tie-Stu­die ist es, dass wir das Ler­nen sicht­bar machen. Ler­nen sicht­bar zu machen, bedeu­tet, dass wir uns

  1. auf die indi­vi­du­el­len Lern­fort­schrit­te der Kin­der fokus­sie­ren [sie­he auch Anmer­kung unten] und
  2. die­se Fort­schrit­te belast­bar(!) nach­wei­sen kön­nen.

Hat­tie geht es dar­um, dass sich Leh­rer am Drei­satz „Dia­gno­se – Inter­ven­ti­on – Kon­trol­le” ori­en­tie­ren und damit ihr Han­deln auf sei­ne Wirk­sam­keit hin prü­fen. Das erin­nert mich an eine Arbeits­wei­se, wie sie in der Phar­ma­zie-Ent­wick­lung selbst­ver­ständ­lich ist.

Wie könn­te das im Hin­blick auf die doch sehr vie­len Klas­sen­ar­bei­ten aus­se­hen? Seit eini­gen Jah­ren las­se ich ange­regt durch die Dok­tor­ar­beit von F. Peschel soge­nann­te Über­for­de­rungs­tests in Arith­me­tik schrei­ben. Hier­bei han­delt es sich um ein und den­sel­ben Test, der über die 4 Grund­schul­jah­re hin­weg nahe­zu unver­än­dert geschrie­ben wird. Für die Recht­schrei­bung habe ich mit einer Kol­le­gin eben­falls einen Über­for­de­rungs­test ent­wor­fen. Das Wesen eines Über­for­de­rungs­tests ist, dass dar­in sämt­li­che Schwie­rig­keits­stu­fen von Klas­se 1–4 ent­hal­ten sind. Erst- und Zweit­kläss­ler wer­den einen sol­chen Test in den sel­tens­ten Fäl­len voll­stän­dig lösen kön­nen.

„Über­for­de­rungs­tests – ein Ele­ment evi­denz­ba­sier­ten Ler­nens” wei­ter­le­sen

Präsentation zur „Hattie-Studie”

Gemein­sam mit einer befreun­de­ten Kol­le­gin habe ich einen kur­zen inhalt­li­chen Input zu den Ergeb­nis­sen der Hat­tie-Stu­die erstellt. Es han­delt sich hier­bei nicht um eine Zusam­men­fas­sung der Stu­die. Viel­mehr geht es uns dar­um, einen Ein­blick in die Kern­as­pek­te der Hat­tie-Stu­die zu geben, sowie zum Nach­den­ken anzu­re­gen. Die Ziel­grup­pe der Prä­sen­ta­ti­on sind vor allem Kol­le­gi­en, die an der Hat­tie-Stu­die inter­es­siert sind und über ihre Wir­kun­gen auf Schü­ler mit­ein­an­der ins Gespräch kom­men möch­ten. Wir begrü­ßen es daher, wenn die Prä­sen­ta­ti­on in schul­in­ter­nen Kon­fe­ren­zen genutzt wer­den wür­de. Aller­dings – das set­zen wir vor­aus – bedarf es dazu beim Refe­ren­ten eines tie­fer­ge­hen­den Ver­ständ­nis­ses für die Stu­die.
„Prä­sen­ta­ti­on zur „Hat­tie-Stu­die”” wei­ter­le­sen

John Hattie im Interview

Hier erläu­tert Hat­tie eini­ge sei­ner zen­tra­len Ergeb­nis­se. Er geht auf die Hal­tun­gen von Leh­rern ein, auf den Begriff „Activa­tor” vs. „Faci­lia­tor” und vie­les mehr.

So wie im Vor­trag von Zie­rer getan, schrei­be ich auch hier eine kur­ze Zusam­men­fas­sung des Inter­views auf, um gezielt an die ent­spre­chen­den Stel­len sprin­gen zu kön­nen.

[red_box]00.25 min: Know your impact as a teacher[/red_box]

Hier geht er auf das „Big Pic­tu­re” sei­ner Stu­die ein: „Es geht nicht dar­um, wer Leh­rer sind. Es geht auch nicht dar­um, was sie tun. Es geht dar­um, wie sie den­ken.” (sie­he auch Mind­frames) „Sei dir dei­ner Wir­kun­gen / dei­nes Ein­flus­ses als Leh­rer bewusst.” Dann folgt alles ande­re Gute.

„John Hat­tie im Inter­view” wei­ter­le­sen

Lernen sichtbar machen

Prof. Dr. Klaus Zie­rer von der Uni­ver­si­tät Olden­burg gibt in die­sem Vor­trag vom 13.11.2013 in Öster­reich einen Ein­blick in die Hat­tie-Stu­die. Zie­rer hat das Buch „Visi­ble Learning” von John Hat­tie mit ins Deut­sche über­setzt. Er selbst sieht sich als kri­ti­schen Leser der Stu­die.

Im Fol­gen­den gebe ich einen kur­zen Über­blick über die Inhal­te des Vor­trags, so dass es mög­lich ist, gezielt an die jewei­li­ge Stel­le zu sprin­gen:

„Ler­nen sicht­bar machen” wei­ter­le­sen