Hausaufgaben in Klasse 2/3

Im Arti­kel Haus­auf­ga­ben habe ich erläu­tert, wel­cher Art Haus­auf­ga­ben in einem offe­nen (geöff­ne­ten) Unter­richt sein könn­ten. In die­sem Arti­kel stel­le ich kon­kre­te Auf­ga­ben (über­wie­gend) auf dem Hin­ter­grund indi­vi­dua­li­siert auto­ma­ti­sier­ten Übens vor. Die Auf­ga­ben habe ich bereits schon in Klas­se 2 ein­ge­setzt und wer­de ich zum Teil jetzt in Klas­se 3 an die Kin­der rei­chen.

Immer eine Auf­ga­ben­samm­lung für Mathe und Deutsch (sie­he unten im voll­stän­di­gen Arti­kel) schrei­be ich auf die Vor­der- und Rück­sei­te eines Blat­tes. Anschlie­ßend num­me­rie­re ich die Auf­ga­ben auf bei­den Sei­ten jeweils von 2 bis 12 durch. Nun kön­nen sich die Kin­der mit einem bzw. zwei Wür­feln ihre Haus­auf­ga­be erwür­feln, wenigs­tens eine in Deutsch und eine in Mathe. Kin­der, die alle Auf­ga­ben bear­bei­tet haben, kön­nen noch mal von vor­ne begin­nen oder sich ein neu­es Blatt mit Auf­ga­ben abho­len.

Die­se Samm­lung von geöff­ne­ten Haus­auf­ga­ben wird regel­mä­ßig ergänzt.

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Hausaufgaben – wenn ja, wie?

Der Sinn und Unsinn von Haus­auf­ga­ben für den Schul­er­folg wur­de bereits in der Wis­sen­schaft mehr­fach dis­ku­tiert und in Stu­di­en über­prüft. Über den Ein­fluss die­ses päd­ago­gi­schen Ritu­als auf die Leis­tun­gen der Schü­ler lie­gen schluss­end­lich kei­ne ein­deu­ti­gen Ergeb­nis­se vor! Obwohl der Zusam­men­hang zwi­schen Haus­auf­ga­ben und schu­li­schen Leis­tun­gen also kei­nes­wegs kau­sal ist, besteht bei vie­len Eltern der Wunsch nach die­sem päd­ago­gi­schen Ritu­al.

Wel­cher Art könn­ten Haus­auf­ga­ben nun aber sein, dass sie für die Schü­ler von einem gewis­sen Wert sind? Wel­cher Art soll­ten Haus­auf­ga­ben sein, dass sie für alle Schü­ler glei­cher­ma­ßen von Wert sind?

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