Rechtschreibtest

Um die Ent­wick­lung und den Stand in der Recht­schrei­bung im 3./4. Schul­jahr zu doku­men­tie­ren, ließ ich die Kin­der letz­te Woche einen von mir ent­wor­fe­nen Test schrei­ben, der sich an den Laut­häu­fig­kei­ten bzw. den sog. Basis- und Ortho­gra­phe­men ori­en­tiert.

Der Test wird am Anfang und Ende von Klas­se 3 geschrie­ben. Durch den direk­ten Ver­gleich soll­te in der Regel eine posi­ti­ve Recht­schreib­ent­wick­lung erkenn­bar sein. Der Test kann auch noch in Klas­se 4 wie­der­holt wer­den. Zu Beginn von Klas­se 3 wird auch deut­li­ch, inwie­fern die Schü­ler die Basis­gra­phe­me sicher beherr­schen bzw. wo noch Pro­ble­me exis­tie­ren.

Beim nächs­ten Test am Ende von Klas­se 3 wer­de ich die Test­wör­ter / die Dik­ta­te / den Text leicht vari­ie­ren. Aller­dings müs­sen dabei die spe­zi­fi­schen Schwer­punk­te inner­halb der Wör­ter erhal­ten blei­ben – denn son­st ist ein direk­ter Ver­gleich nicht mög­li­ch!

Der Test beinhal­tet:

„Recht­schreib­test” wei­ter­le­sen

Noten gestern und heute

Ab die­sem Schul­jahr, dem drit­ten, gibt es Zif­fern­no­ten für die Kin­der. Über die Vor- und Nach­tei­le möch­te ich an die­ser Stel­le nicht wei­ter ein­ge­hen. Aller­dings fiel mir neu­li­ch auf dem Rück­weg vom Eltern­abend ein, dass ich auch die­sen Comic hät­te in die Prä­sen­ta­ti­on ein­fü­gen MÜSSEN! Nächs­tes Mal…

Quel­le: Explain the­se bad gra­des

Grund­sätz­li­ch hal­te ich es für sehr begrü­ßens­wert, wenn die Ver­ga­be von Noten in allen Schu­len noch trans­pa­ren­ter geschä­he, und wenn Eltern die Schu­len viel mehr hin­ter­fra­gen, indem sie ihre eige­nen schu­li­schen Erfah­run­gen selbst­kri­ti­sch reflek­tie­ren – im Ide­al­fall stüt­zen sie sich dabei auf empi­ri­sche Ergeb­nis­se. Aller­dings: Schul­el­tern soll­ten im Inter­es­se ihres eige­nen Kin­des immer auch eine Balan­ce hal­ten! Denn letzt­end­li­ch ist es so, wie mir ein­mal eine bereits pen­sio­nier­te Kol­le­gin sag­te: „Die Zeit, die ich mit Eltern zusätz­li­ch über das not­wen­di­ge Maß hin­aus ver­brin­ge, ist Zeit, die ich weni­ger habe, um mich auf den Unter­richt und das Kind vor­zu­be­rei­ten.”

Die absurde Schule der Tiere

»Es gab ein­mal eine Zeit, da hat­ten die Tie­re eine Schu­le. Das Ler­nen bestand aus Ren­nen, Klet­tern, Flie­gen und Schwim­men, und alle Tie­re wur­den in sämt­li­chen Fächern unter­rich­tet.

Die Ente war gut im Schwim­men; bes­ser sogar als der Leh­rer. Im Flie­gen durch­schnitt­li­ch, sie war aber im Ren­nen ein beson­ders hoff­nungs­lo­ser Fall. Da sie in die­sem Fach so schlech­te Noten hat­te, mus­s­te sie nach­sit­zen und den Schwimm­un­ter­richt aus­fal­len las­sen, um das Ren­nen zu üben. Das tat sie so lan­ge, bis sie auch im Schwim­men nur noch durch­schnitt­li­ch war. Durch­schnitts­no­ten aber waren akzep­ta­bel […].

Der Adler wur­de als Pro­blem­schü­ler ange­se­hen […] da er, obwohl er in der Klet­ter­klas­se alle ande­ren dar­in schlug, als ers­ter den Wip­fel eines Bau­mes zu errei­chen, dar­auf bestand, sei­ne eige­ne Metho­de anzu­wen­den.

Das Kanin­chen war anfäng­li­ch im Lau­fen an der Spit­ze der Klas­se, aber es bekam einen Ner­ven­zu­sam­men­bruch und mus­s­te von der Schu­le abge­hen, wegen des vie­len Nach­hil­fe­un­ter­richts im Schwim­men.

„Die absur­de Schu­le der Tie­re” wei­ter­le­sen

Schlechte Noten

Ein wei­te­rer inter­es­san­ter Arti­kel zu den The­men Noten, Ver­bal­be­ur­tei­lung, der Ver­gleich­bar­keit von Beur­tei­lun­gen, Nach­hil­fe und gestress­ten Eltern:

Schlech­te Noten: Fami­lie im Stress?
Zen­su­ren sind Grund für Freu­den­sprün­ge, aber auch für bit­te­re Trä­nen. Fal­len die Noten in den Kel­ler, sind nicht nur die Kin­der, son­dern auch die Eltern am Anschlag. Dabei gibt es gute Grün­de, wes­halb man Zen­su­ren nicht über­be­wer­ten darf. …
(Fort­set­zung bei Swiss­fa­mi­ly)

Eine Kol­le­gin und selbst Mut­ter von zwei Kin­dern, die den Arti­kel bei Swiss­fa­mi­ly gele­sen hat, rief mich eben an und sag­te: „Weißt du, der Druck, den Eltern erle­ben, wird ihnen auch von man­chen Leh­rern gemacht, indem sie sagen: Sie (die Eltern) müs­sen mit dem Kind mehr üben, üben, üben. Dabei tun vie­le Eltern gen­au das und es ver­bes­sert sich trotz­dem nichts / wenig. Als Eltern­teil fühlt man sich vom Leh­rer ver­ant­wort­li­ch gemacht und von ihm ‘beschul­digt’, dass das Kind schlecht ist.” Das merkt man an Aus­sa­gen von Eltern, wie zum Bei­spiel: „Wir müs­sen noch für die Mathe­ar­beit üben.” „Schlech­te Noten” wei­ter­le­sen