Buch: Warum es nicht so schlimm ist…

Heu­te bin ich auf ein, wie es scheint, viel­ver­spre­chen­des Buch von Hei­de­ma­rie Bro­sche gesto­ßen:

War­um es nicht so schlimm ist, in der Schu­le schlecht zu sein – Schul­schwie­rig­kei­ten gelas­sen meis­tern

Die Rezen­sio­nen hören sich inter­es­sant an. So schreibt jemand dar­über:

Nach der Lek­tü­re die­ses Buches hat man wirk­lich das Gefühl, sich den unter­schied­lichs­ten Schul­schwie­rig­kei­ten sei­nes Kin­des gelas­se­ner stel­len zu kön­nen. Hei­de­ma­rie Bro­sche appe­liert an die Erwach­se­nen stets das eige­ne Kind ganz indi­vi­du­ell in den Mit­tel­punkt zu stel­len und erin­nert dabei dar­an, dass die Kin­der bzw. die Jugend­li­chen noch mit­ten in der Ent­wick­lungs­pha­se ste­cken. … Ein Buch, das Mut macht und gleich­zei­tig dar­an erin­nert, dass nicht immer stän­di­ge pri­va­te Übun­gen, Nach­hil­fe und sons­ti­ge För­der­pro­gram­me zum Erfolg füh­ren und über­haupt not­wen­dig sind. Manch­mal kann Ver­ständ­nis für das Kind und sei­ne momen­ta­nen Pro­ble­men viel mehr brin­gen und der Schlüs­sel zum Erfolg sein.” (Quel­le, sie­he Link oben)

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Über den Unsinn der Ziffernnoten

Heu­te bin ich auf dem Blog nie­mehr­schu­le eines öster­rei­chi­schen Leh­rers auf einen inter­es­san­ten Link gesto­ßen. Dar­in erklärt der Päd­ago­gik­pro­fes­sor Rupert Vier­lin­ger, Uni­ver­si­tät Linz, den Unsinn von Zif­fern­no­ten und stellt eine mög­li­che Alter­na­ti­ve vor, die „Direk­te Leis­tungs­vor­la­ge” (DLV).

derStandard.at: Herr Vier­lin­ger, sie haben sich ihr Leben lang für die Abschaf­fung von Zif­fern­no­ten ein­ge­setzt. Wo liegt das Pro­blem?

Vier­lin­ger: Jedes Mess­in­stru­ment muss drei Güte­kri­te­ri­en erfül­len: Objek­ti­vi­tät, Zuver­läs­sig­keit und Gül­tig­keit. Objek­tiv ist das EKG, wenn es egal ist, ob es der Arzt A macht oder der Arzt B. Genau­so müss­te es egal sein, ob der Leh­rer A oder der Leh­rer B eine bestimm­te Leis­tung beno­tet – Jeder weiß, dass es sich anders ver­hält.

Zum voll­stän­di­gen Inter­view beim öster­rei­chi­schen der­Stan­dard: „Leis­tungs­grup­pen für schwa­che Schü­ler eine Kata­stro­phe”

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen

Wie „steht” die Klasse?

Wer Leh­rer ist, muss Durch­schnit­te berech­nen, Durch­schnitts­er­geb­nis­se, Noten­durch­schnit­te usw. Wir alle ken­nen das, aber wel­che Aus­sa­ge­kraft hat ein Durch­schnitt, wenn wir die Leis­tungs­stär­ke von Klas­sen mit­ein­an­der ver­glei­chen wol­len oder müs­sen? Gibt es womög­lich ande­re For­meln, die hier sinn­vol­ler wären?

Wie steht denn nun „mei­ne” Klas­se? „Wie „steht” die Klas­se?” wei­ter­le­sen

Geöffnete Mathematik-Arbeiten

Die Auto­ren May­er & Schwät­zer stel­len in einer Grud­schul­zeit­schrift vor, wie Mathe-Arbei­ten in Rich­tung auf eine dif­fe­ren­zier­te, pro­zess- und kom­pe­tenz­ori­en­tier­te Leis­tungs­be­ur­tei­lung ver­än­dert wer­den kön­nen – eine Zusam­men­fas­sung mit eini­gen Ergän­zun­gen von mir:

Die kon­ven­tio­nel­le anfor­de­rungs­be­zo­ge­ne Leis­tungs­be­ur­tei­lung ist gekenn­zeich­net durch ihre Defi­zit-, Pro­dukt- und Kon­kur­renz­ori­en­tie­rung. Das heißt, es wird über­prüft, was ein Schü­ler noch nicht kann, nur die Ergeb­nis­se von Auf­ga­ben und die Posi­ti­on des Schü­lers in der Klas­se. Spä­tes­tens seit PISA soll­te aber jedem deut­lich gewor­den sein, dass wir hin zu einer päd­ago­gi­schen Leis­tungs­be­ur­tei­lung umden­ken müs­sen, wenn wir gera­de im von vie­len gehass­ten Fach Mathe­ma­tik Kin­der lang­fris­tig nicht demo­ti­vie­ren wol­len.

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