Pi and More

Am 11. Juni 2016 fin­det zum 9. Mal in Trier die gro­ße Ver­an­stal­tung „Pi and More” statt. In der Pro­gramm­schrift heißt es:

Das Pro­gramm ist geglie­dert in Work­shops und Vor­trä­ge sowie eine ganz­tä­gi­ge Pro­jekt­aus­stel­lung. Für die Work­shops ste­hen Raspber­ry Pis zum Aus­pro­bie­ren und Mit­ma­chen zur Ver­fü­gung … Der Ein­tritt ist – wie immer – kos­ten­los…

Ich wer­de um 14.30 Uhr in Hör­saal 11 einen Vor­trag hal­ten zum The­ma: Ein Raspber­ry Pi-Netz­werk für die Schu­le – Von der Idee bis zum fer­ti­gen Netz­werk.

Viel­leicht ler­ne ich dort den einen oder ande­ren inter­es­sier­ten Kol­le­gen ken­nen, der mit dem Gedan­ken spielt, Raspber­ry Pi-Com­pu­ter für die Schu­le anzu­schaf­fen. Ich wür­de mich sehr dar­über freu­en! Alle, die irgend­wie inhalt­li­ch an die­sem Tag ein­ge­bun­den sein wer­den, tra­gen ein Namens­schild, wie mir mit­ge­teilt wur­de. Man erkennt mich vor oder nach dem Vor­trag also auch dar­an – „Marek” steht bei mir.

Alle wei­te­ren Infor­ma­tio­nen zur Anfahrt, Ver­pfle­gung etc. auf der Web­sei­te: Pi and More

Raspberry Pi2 am Beamer

Heute habe ich einen mei­ner Ras­pis an den Bea­mer in der Klas­se ange­schlos­sen. Dies­mal war ich gespannt, ob das Bild über­tra­gen wird, da es mit dem letz­ten HDMI-VGA-Adap­ter nicht klap­pen woll­te.

raspi_am_beamer

Es hat geklappt! (Das Bild ist recht kon­tras­t­arm, da die Son­ne stark schien.) Ver­bun­den sind Bea­mer und Raspi mit einem Adap­ter von VicT­sing, den es für ca. 10 Euro zu kau­fen gibt. Zusätz­li­ch wird noch ein 5V-Netz­teil benö­tigt, das den Adap­ter mit Strom ver­sorgt. Ohne die­sem wird kein Bild des Ras­pis über­tra­gen!

Vor­er­st wer­de ich aber den alten und uner­träg­li­ch lau­ten Win­dos-Rech­ner nicht ent­sor­gen. Auch wenn ich nur die wenigs­ten Funk­tio­nen der Smart­board-Soft­ware nut­ze, gibt es dafür lei­der noch kei­ne gute und frei erhält­li­che Alter­na­ti­ve für einen Raspber­ry Pi. Die Soft­ware Whyte­board, die ich aus­pro­biert habe, ist lei­der noch sehr feh­lerf­haft. Scha­de, dass sowohl die Linux-Ver­si­on der Smart­board-Soft­ware, als auch das freie Open San­ko­re nicht für die ARM-CPUs ange­passt sind.

Soll­te jemand eine funk­tio­nie­ren­de Whi­te­board-Soft­ware für Raspbi­an ken­nen, bit­te ich um einen Hin­weis in den Kom­men­ta­ren.

Contentfilter für die Schule

Bei uns in der Schu­le dür­fen die Kin­der den PC-Raum jeder­zeit für eige­ne Tex­te oder zur „Recher­che” nut­zen. Dazu kön­nen sie sich auch allein im PC-Raum auf­hal­ten. Wir haben glück­li­cher­wei­se bis­lang an der Schu­le noch nicht die Erfah­rung machen müs­sen, dass Kin­der dies dazu genutzt hät­ten, um sich „anstö­ßi­ge” Inhal­te gegen­sei­tig vor­zu­füh­ren.

Vor eini­gen Jah­ren sprach ich mit der Schul­lei­te­rin dar­über, dass wir für den PC-Raum einen Con­tent­fil­ter ein­rich­ten soll­ten. Das Für und Wider von Fil­tern möch­te hier nicht the­ma­ti­sie­ren. Nach­dem wir uns einig waren, begann ich vor etwa drei Jah­ren nach und nach eine Lis­te mit gesperr­ten Domains in der Fritz­box anzu­le­gen. Eini­ge Zeit spä­ter ergänz­te ich die Lis­te mit dem Safe Sear­ch Fil­ter von Goo­gle, was aber immer noch sehr vie­le Lücken offen ließ. Vor etwa ein bis zwei Jah­ren rich­te­te ich bei Cis­co auf openDNS ein Kon­to ein, um über deren alter­na­ti­ven Name­ser­ver die dort ange­bo­te­nen Fil­ter­mög­lich­kei­ten zu nut­zen.

Resul­tat: Alle bis­he­ri­gen Fil­ter­ver­su­che erwie­sen sich kurz- und mit­tel­fris­tig als äußer­st unbe­frie­di­gend, weil die Fil­ter zu schwach oder zu unge­nau waren. Zusätz­li­ch lag es mir im Magen, einen DNS zu nut­zen, der nicht auf deut­schem Boden steht.

Vor eini­ger Zeit nun habe ich auf dem Ser­ver im PC-Raum – ein klei­ner Banana Pi mit Arm­bi­an – einen pro­fes­sio­nel­len Con­tent­fil­ter auf Basis eines Proxy-Ser­vers ein­ge­rich­tet. Die Vor­ge­hens­wei­se beschrei­be ich im wei­te­ren Ver­lauf.

„Con­tent­fil­ter für die Schu­le” wei­ter­le­sen

Raspberry Pi-Netzwerk in der Grundschule [Update]

Compu­ter sind aus den Schu­len von heu­te nicht mehr weg zu den­ken. Wer aller­dings schul­in­tern beauf­tragt ist, zehn oder mehr Rech­ner zu war­ten, die als „Ein­zel­platz­com­pu­ter” ein­ge­rich­tet (wor­den) sind, weiß, dass das sehr zeit­auf­wen­dig ist! Updates ein­spie­len, Pro­ble­me lösen, Soft­ware instal­lie­ren… das alles kann auch bei nur weni­gen Com­pu­tern  läs­tig wer­den. Und ich, der ich mich in der Schu­le um die PCs küm­me­re, bin ja haupt­be­ruf­li­ch als Leh­rer in der Grund­schu­le tätig und nicht als „IT-Ser­vice­kraft”.

raspi2

Schon seit län­ge­rem war ich daher auf der Suche, wie ich die Com­pu­ter­war­tung ver­ein­fa­chen kann. Die Lösung bot sich im Febru­ar 2015 an, als die Raspber­ry Pi Foun­da­ti­on den neu­en Ein­pla­ti­nen­com­pu­ter Pi 2 ver­öf­fent­lich­te. [Nach­trag: Mitt­ler­wei­le gibt es auch schon den Nach­fol­ger näm­li­ch den Raspber­ry Pi 3 (schnel­ler 1.2 GHz Pro­zes­sor statt 900 MHz beim Pi 2, WLAN, Blue­too­th etc. zum glei­chen Preis wie der Vor­gän­ger!)]

Vor­tei­le sind:

  • sehr preis­güns­tig (ca. 35–40€ für einen Com­pu­ter bzw. etwa 80€ inklu­si­ve Tas­ta­tur, Maus, SDHC-Kar­te (ab 8GB), Gehäu­se, Netz­teil, Moni­tor­ka­bel + even­tu­ell muss noch ein Moni­tor hin­zu bestellt wer­den)
  • platz­spa­rend (so groß wie eine Ziga­ret­ten­schach­tel, sie­he Fotos unten)
  • laut­los
  • alles Not­wen­di­ge wird voll­au­to­ma­ti­sch erle­digt
  • war­tungs­arm. Dazu wird das Betriebs­sys­tem – ich nut­ze Raspbi­an – ein­mal gründ­li­ch und ordent­li­ch ein­ge­rich­tet. Anschlie­ßend wird ein Back­up des Sys­tems ange­fer­tigt und die­ses dann auf alle ande­ren SDHC-Kar­ten kopiert. Fer­tig! Soll­te ein­mal ein Raspi (Abk. für Raspber­ry Pi) nicht mehr star­ten oder sons­ti­ge Pro­ble­me haben, genügt es, das erstell­te Back­up (Image) wie­der auf die SDHC-Kar­te zu spie­len und in den Raspi ein­zu­le­gen, was ins­ge­samt nur ein paar Minu­ten dau­ert. Da von den Kin­dern erstell­te Doku­men­te auf einem Ser­ver gespei­chert wer­den, muss man sich um beson­de­re Daten auf dem Raspi nicht mehr wei­ter küm­mern.

„Raspber­ry Pi-Netz­werk in der Grund­schu­le [Update]” wei­ter­le­sen