Roboter – bitte übernehmen!

Indus­trie 4.0 liegt als Schlag­wort seit eini­gen Jah­ren im Raum. Die Ver­än­de­run­gen in Form von Algo­rith­men und Tech­nik wer­den unse­re Gesell­schaft so sehr ver­än­dern, wie die Erfin­dung und Mas­sen­pro­duk­ti­on des Auto­mo­bils vor ca. 100 Jah­ren. Was aber damals zu einem Beschäf­ti­gungs­boom führ­te, wird durch die Auto­ma­ti­sie­rung zu Mil­lio­nen von Arbeits­lo­sen füh­ren. Bereits heu­te ist auch für Aka­de­mi­ker nicht mehr wie vor 30 oder 40 Jah­ren gesi­chert, dass sie nach dem Stu­di­um auto­ma­tisch eine gute Anstel­lung fin­den wer­den. Vie­le Beru­fe von heu­te wer­den ein­fach ver­schwin­den, weil sie bil­li­ger von Robo­tern über­nom­men wer­den kön­nen. Es wer­den aber auch neue Beru­fe ent­ste­hen.

Wie geht Schu­le auf all die­se Ver­än­de­run­gen in Deutsch­land dar­auf ein? Schafft sie es, sich auf die­sen dis­rup­ti­ven Wan­del ein­zu­stel­len? Wel­chen Typ Schü­ler benö­ti­gen wir dann noch? Die stil­len, ange­pass­ten Kin­der, die ein­fach flei­ßig und ohne dem Leh­rer zu wider­spre­chen, ihre Auf­ga­ben abar­bei­ten mit dem Ziel, eine gute Note zu erhal­ten? Was wäre, wenn gute Noten als Ein­tritts­kar­te zu höhe­rer Bil­dung nicht mehr gebraucht wer­den, weil Algo­rith­men über aus­ge­feil­te und auto­ma­ti­sier­te Ein­gangs­tests viel bes­ser pro­gnos­ti­zie­ren kön­nen, ob und wie ein Mensch einen Aus­bil­dungs­be­ruf been­den wird?

Gibt es den Men­schen 4.0?

Schule verändern?

Na, sowas! Soeben ent­de­cke ich per Zufall eine Folie, die ich im Jahr 2013 wäh­rend einer Rede an der Uni Koblenz auf­ge­legt hat­te. Das The­ma lau­te­te damals – sinn­ge­mäß -, wie staat­li­che Schu­len von innen her­aus, also „von unten”, ver­än­dert wer­den könn­ten.

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Es freut mich, dass das für die Anwe­sen­den dort eine der, wie es in der Bild­un­ter­schrift heißt, „ein­präg­sams­ten Foli­en” gewe­sen sei.

Wei­ter­ge­hen­de Infor­ma­tio­nen zum The­ma Inno­va­ti­on fin­den sich u.a. hier

Freuen wir uns auf die Zukunft!?

Freu­en wir uns auf die Zukunft! Oder:
Freu­en wir uns auf die Zukunft?

Gun­ter Dueck, lang­jäh­ri­ger Mana­ger bei IBM Deutsch­land, destil­liert in sei­nem gest­ri­gen in der Zei­tung DIE WELT erschie­ne­nen Arti­kel „Shift hap­pens” die Essenz sei­ner zahl­rei­chen bei You­Tube abruf­ba­ren Vor­trä­ge her­aus. Dar­in geht er u.a. den Fra­gen nach: Wel­che Beru­fe wer­den durch die Com­pu­te­ri­sie­rung und ins­be­son­de­re durch das Inter­net ver­schwin­den? Wie wird sich die Berufs­welt auf­tei­len? Wel­che Antei­le aus der heu­ti­gen Arbeit blei­ben noch erhal­ten – sind es die rou­ti­ne­mä­ßi­gen oder die kom­ple­xen? Wie soll­te sich sei­ner Mei­nung nach das Bil­dungs­sys­tem auf die Ver­än­de­run­gen ein­stel­len?

Mit­tel­al­ter – Auf­klä­rung – Empower­ment: Es geht wei­ter auf­wärts! War­um freu­en Sie sich nicht alle?” (Gun­ter Dueck, 2014)

Den voll­stän­di­gen Arti­kel lesen: Shift hap­pens, G. Dueck, 6.9.2014 – Ergän­zend zum Arti­kel emp­feh­le ich sei­nen Vor­trag: Zur Digi­ta­li­sie­rung der Bil­dung

Lernen mit den Augen von Schülern sehen

John Hat­tie, der in den letz­ten Jah­ren mit sei­ner gro­ßen Meta-Stu­die über Unter­richt sehr bekannt wur­de, war am 15. Novem­ber 2013 zu einer Tagung in der Kon­rad-Ade­nau­er-Stif­tung in Ber­lin ein­ge­la­den. Hier spricht er in ca. 40 Minu­ten über die Ergeb­nis­se sei­ner Unter­su­chung. Vie­len Dank an die stu­den­ti­sche Intia­ti­ve Krei­destaub, dass ihr euch dafür ein­ge­setzt habt, die­sen Vor­trag ins Netz zu bekom­men.

Hat­ties zen­tra­les Anlie­gen ist (ab 16.35 min):

„Ler­nen mit den Augen von Schü­lern sehen” wei­ter­le­sen