Weshalb Erklärungen wenig bringen

Kaum ein ande­res Lehr­werk­zeug ist so weit ver­brei­tet wie die Erklä­rung. Alex­an­der Renkl von der Uni­ver­si­tät von Frei­burg und sei­ne Mitautor/innen fas­sen in einer neu­en Publi­ka­ti­on zusam­men, wel­che Pro­ble­me Erklä­run­gen mit sich brin­gen kön­nen. So zeigt die For­schung bei­spiels­wei­se, dass Erklä­run­gen dem Lern­er­folg nicht för­der­lich sind oder ihn gar behin­dern:

  • In Schü­ler­grup­pen ler­nen nicht die­je­ni­gen dazu, die von den Mit­schü­lern Erklä­run­gen bekom­men, son­dern vor allem die­je­ni­gen, die Erklä­run­gen geben.
  • Erklä­run­gen, wel­che die Rück­mel­dung ergän­zen, dass eine gege­be­ne Ant­wort falsch war, erhö­hen den Lern­er­folg nicht oder sind ihm gar abträg­lich
  • Beim Ler­nen aus Lösungs­bei­spie­len ist es viel­fach effek­ti­ver, die Ler­nen­den dazu anzu­re­gen, sich den Stoff selbst zu erklä­ren, statt auf Erklä­run­gen zu bau­en”

Quel­le: http://www.ifvll.ethz.ch/lu/index

Auf der sel­ben Sei­te – hoch­in­ter­es­sant: Was wis­sen wir über erfolg­rei­ches Ler­nen in der Schu­le?

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