Wie funktioniert Rassismus?

Jane Elliott demo­s­triert seit den 60er Jah­ren in ihren Expe­ri­men­ten, wel­che Wirk­me­cha­nis­men und Bedin­gun­gen nötig sind, damit sozia­le Aus­gren­zung (Ras­sis­mus) funk­tio­niert. Sie teilt die Teil­neh­me­rIn­nen in Blau- und Braun­äu­gi­ge ein. Eine Grup­pe erhält von ihr posi­ti­ve Eigen­schaf­ten zuge­spro­chen (aus­ge­präg­te Intel­li­genz, gute Bil­dung, etc.). Die ande­re Grup­pe, die Blau­äu­gi­gen, wer­den mit Eigen­schaf­ten stig­ma­ti­siert, die man den gesell­schaft­li­chen Rand­grup­pen zuweist. Das Expe­ri­ment zeigt ein­drucks­voll, wie sehr die Leis­tungs­fä­hig­keit eines Men­schen – sei­ne Moti­va­ti­on – mit sei­nem Selbst­bild zusam­men­hängt und ist damit auch von päd­ago­gi­scher Rele­vanz.

Ein Work­shop, ein Expe­ri­ment, das bei allen Betei­lig­ten tie­fe Spu­ren hin­ter­lässt. „Damit Ras­sis­mus funk­tio­niert, reicht es für die bra­ven Leu­te aus, nichts zu tun.” (Jane Elliott)

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