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Raspberry Pi2 am Beamer

Heute habe ich einen mei­ner Ras­pis an den Bea­mer in der Klas­se ange­schlos­sen. Dies­mal war ich gespannt, ob das Bild über­tra­gen wird, da es mit dem letz­ten HDMI-VGA-Adap­ter nicht klap­pen woll­te.

Es hat geklappt! (Das Bild ist recht kon­trast­arm, da die Son­ne stark schien.) Ver­bun­den sind Bea­mer und Raspi mit einem Adap­ter von Vic­T­sing, den es für ca. 10 Euro zu kau­fen gibt. Zusätz­lich wird noch ein 5V-Netz­teil benö­tigt, das den Adap­ter mit Strom ver­sorgt. Ohne die­sem wird kein Bild des Ras­pis über­tra­gen!

Vor­erst wer­de ich aber den alten und uner­träg­lich lau­ten Win­dos-Rech­ner nicht ent­sor­gen. Auch wenn ich nur die wenigs­ten Funk­tio­nen der Smart­board-Soft­ware nut­ze, gibt es dafür lei­der noch kei­ne gute und frei erhält­li­che Alter­na­ti­ve für einen Raspber­ry Pi. Die Soft­ware Whyte­board, die ich aus­pro­biert habe, ist lei­der noch sehr feh­lerf­haft. Scha­de, dass sowohl die Linux-Ver­si­on der Smart­board-Soft­ware, als auch das freie Open Sanko­re nicht für die ARM-CPUs ange­passt sind.

Soll­te jemand eine funk­tio­nie­ren­de White­board-Soft­ware für Raspbi­an ken­nen, bit­te ich um einen Hin­weis in den Kom­men­ta­ren.

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Contentfilter für die Schule

Bei uns in der Schu­le dür­fen die Kin­der den PC-Raum jeder­zeit für eige­ne Tex­te oder zur „Recher­che” nut­zen. Dazu kön­nen sie sich auch allein im PC-Raum auf­hal­ten. Wir haben glück­li­cher­wei­se bis­lang an der Schu­le noch nicht die Erfah­rung machen müs­sen, dass Kin­der dies dazu genutzt hät­ten, um sich „anstö­ßi­ge” Inhal­te gegen­sei­tig vor­zu­füh­ren.

Vor eini­gen Jah­ren sprach ich mit der Schul­lei­te­rin dar­über, dass wir für den PC-Raum einen Con­tent­fil­ter ein­rich­ten soll­ten. Das Für und Wider von Fil­tern möch­te hier nicht the­ma­ti­sie­ren. Nach­dem wir uns einig waren, begann ich vor etwa drei Jah­ren nach und nach eine Lis­te mit gesperr­ten Domains in der Fritz­box anzu­le­gen. Eini­ge Zeit spä­ter ergänz­te ich die Lis­te mit dem Safe Search Fil­ter von Goog­le, was aber immer noch sehr vie­le Lücken offen ließ. Vor etwa ein bis zwei Jah­ren rich­te­te ich bei Cis­co auf openDNS ein Kon­to ein, um über deren alter­na­ti­ven Name­ser­ver die dort ange­bo­te­nen Fil­ter­mög­lich­kei­ten zu nut­zen.

Resul­tat: Alle bis­he­ri­gen Fil­ter­ver­su­che erwie­sen sich kurz- und mit­tel­fris­tig als äußerst unbe­frie­di­gend, weil die Fil­ter zu schwach oder zu unge­nau waren. Zusätz­lich lag es mir im Magen, einen DNS zu nut­zen, der nicht auf deut­schem Boden steht.

Vor eini­ger Zeit nun habe ich auf dem Ser­ver im PC-Raum – ein klei­ner Bana­na Pi mit Arm­bi­an – einen pro­fes­sio­nel­len Con­tent­fil­ter auf Basis eines Pro­xy-Ser­vers ein­ge­rich­tet. Die Vor­ge­hens­wei­se beschrei­be ich im wei­te­ren Ver­lauf.

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Raspberry Pi-Netzwerk in der Grundschule [Update]

Compu­ter sind aus den Schu­len von heu­te nicht mehr weg zu den­ken. Wer aller­dings schul­in­tern beauf­tragt ist, zehn oder mehr Rech­ner zu war­ten, die als „Ein­zel­platz­com­pu­ter” ein­ge­rich­tet (wor­den) sind, weiß, dass das sehr zeit­auf­wen­dig ist! Updates ein­spie­len, Pro­ble­me lösen, Soft­ware instal­lie­ren… das alles kann auch bei nur weni­gen Com­pu­tern  läs­tig wer­den. Und ich, der ich mich in der Schu­le um die PCs küm­me­re, bin ja haupt­be­ruf­lich als Leh­rer in der Grund­schu­le tätig und nicht als „IT-Ser­vice­kraft”.

Schon seit län­ge­rem war ich daher auf der Suche, wie ich die Com­pu­ter­war­tung ver­ein­fa­chen kann. Die Lösung bot sich im Febru­ar 2015 an, als die Raspber­ry Pi Foun­da­ti­on den neu­en Ein­pla­ti­nen­com­pu­ter Pi 2 ver­öf­fent­lich­te. [Nach­trag: Mitt­ler­wei­le gibt es auch schon den Nach­fol­ger näm­lich den Raspber­ry Pi 3 (schnel­ler 1.2 GHz Pro­zes­sor statt 900 MHz beim Pi 2, WLAN, Blue­tooth etc. zum glei­chen Preis wie der Vor­gän­ger!)]

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Material

Schreiben zu Satzanfängen

Auf mei­nen Haus­auf­ga­ben­blät­tern fin­det sich regel­mä­ßig eine Auf­ga­be, bei der mei­ner Erfah­rung nach immer wie­der inhalt­lich und sprach­lich recht gelun­ge­ne kur­ze Tex­te ent­ste­hen. Von daher möch­te ich die Idee hier wei­ter­ge­ben. Erfah­rungs­ge­mäß füh­len sich die eher „schreib­trä­ge­ren” Kin­der von die­ser Auf­ga­be ange­spro­chen. Glei­cher­ma­ßen eig­net sie sich auch für die schreib­stär­ke­ren Kin­der, da sie hier­bei gezwun­gen wer­den, sich auf den Punkt aus­zu­drü­cken.

In der letz­te Woche hieß es: „Schrei­be einen kur­zen und sinn­vol­len Text mit 7 Sät­zen. Benut­ze die­se Satz­an­fän­ge. Als… Inzwi­schen… Jetzt… Manch­mal… Aber… Viel­leicht… Bestimmt… Schrei­be am Ende eine Über­schrift.”

Für den kom­men­den Frei­tag wer­de ich der Ver­tre­tungs­kol­le­gin fol­gen­de Wör­ter für die ers­te Stun­de mit­ge­ben: „Neu­lich… Als… Dann… Etwas spä­ter… Nun… Manch­mal… Aber… Viel­leicht… Bestimmt… Bald… Schließ­lich… DU HAST ZWEI JOKER!”

Beim Joker kön­nen sich die Kin­der eige­ne Satz­an­fän­ge über­le­gen. Die Rei­hen­fol­ge der Satz­an­fän­ge las­se ich zwar varia­bel, aller­dings nei­gen die meis­ten Kin­der dazu, mei­ne Rei­hen­fol­ge zu über­neh­men.

Down­load: Kurz­auf­satz

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Ideen

Schule verändern?

Na, sowas! Soeben ent­de­cke ich per Zufall eine Folie, die ich im Jahr 2013 wäh­rend einer Rede an der Uni Koblenz auf­ge­legt hat­te. Das The­ma lau­te­te damals – sinn­ge­mäß -, wie staat­li­che Schu­len von innen her­aus, also „von unten”, ver­än­dert wer­den könn­ten.

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Es freut mich, dass das für die Anwe­sen­den dort eine der, wie es in der Bild­un­ter­schrift bei Pin­te­re­set heißt, „ein­präg­sams­ten Foli­en” gewe­sen sei.

Wei­ter­ge­hen­de Infor­ma­tio­nen zum The­ma Inno­va­ti­on fin­den sich u.a. hier

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Ideen

Einschulung mit einer Fabel

Letz­te Woche wur­den zwei Klas­sen an „mei­ner” Grund­schu­le ein­ge­schult. Die Viert­kläss­ler berei­te­ten hier­für ein klei­nes Pro­gramm vor. Ein Teil des­sen war eine Fabel, die ich ein wenig ver­än­der­te und ergänz­te.

Die Num­me­rie­run­gen unten kön­nen dazu genutzt wer­den, die Tex­te von ver­schie­de­nen Kin­dern einer Klas­se vor­le­sen zu las­sen.

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Medien Unterricht

Computer in der Grundschule

Mein ers­ter Com­pu­ter, ja, das ist schon lan­ge her! Es war der Com­mo­do­re 16, den ich mir damals von mei­nem erspar­ten Geld für 150 DM gekauft habe. Genau die­ser C‑16 war 1985 der ers­te jemals von Aldi ver­kauf­te Com­pu­ter. Ich erin­ne­re mich noch sehr genau dar­an, dass dem Com­pu­ter eine Data­set­te bei­lag! Wow! 😀 Etwas spä­ter spiel­te und arbei­te­te ich mit einem C‑64 und dem Ata­ri 520ST. Nach meh­re­ren Jah­ren ohne Com­pu­ter und einer neu­en Frei­zeit­be­schäf­ti­gung folg­te 1998 dann der ers­te „moder­ne” PC mit Win­dows. Zur glei­chen Zeit etwa stieß ich auf die Idee von Open Source, was mich zu Linux führ­te. Nur weni­ge Jah­re spä­ter kehr­te ich Win­dows den Rücken und wech­sel­te ganz zu Linux. Seit­dem nut­ze ich pri­vat abwech­selnd ver­schie­de­ne Linux-Dis­tri­bu­tio­nen. Ich den­ke also, dass ich über eine recht lan­ge Erfah­rung mit diver­sen Com­pu­tern ver­fü­ge und das nahe­zu „von Kin­des­bei­nen an”.

Im Arti­kel Vor­sicht Bild­schirm, Kin­der! habe ich von einer Ver­an­stal­tung mit Man­fred Spit­zer berich­tet, die ich kürz­lich besucht habe. Wäh­rend des Vor­tra­ges muss­te ich häu­fig an mei­ne Erfah­run­gen aus dem Unter­richts­all­tag und vor allem der Com­pu­ter-AG den­ken. So erzähl­te Spit­zer u.a.:

  1. Such­ma­schi­nen sind für Kin­der unge­eig­net. Gezielt suchen kann nur der­je­ni­ge, der schon viel über ein The­ma weiß.
  2. Com­pu­ter ver­lei­ten zum Dad­deln.
  3. Mit der Hand zu schrei­ben, för­de­re das Den­ken.