Richtige Stifthaltung

Wer schrei­ben lernt, lernt auch ein neu­es Werk­zeug zu benut­zen – den Stift. Das Hand­ge­lenk sitzt locker! Kei­nes­falls dür­fen die Fin­ger starr blei­ben und die Bewe­gung nur aus dem Hand­ge­lenk kom­men! Kin­dern, die den Stift zu fest auf­drü­cken, kann man auf das obers­te Fin­ger­glied einen klei­nen Smi­ley malen. Wenn das Kind jetzt zu fest drückt, macht der Smi­ley sei­ne Augen zu, weil die Augen im Fin­ger­ge­lenk ver­schwin­den. Weist man das Kind hin, dass der Smi­ley sei­ne Augen auf­ma­chen soll, muss es den Stift­druck ver­rin­gern. Ach­ten Sie beim Schrei­ben immer auch auf die rich­ti­ge Sitz­hal­tung. Es ist wich­tig, dass die Füße den Boden berüh­ren, weil die Rücken­mus­ku­la­tur beim Kind erst schwach aus­ge­prägt ist. Auch der Kopf darf nicht wie ein schwe­rer Sack den Ober­kör­per nach vor­ne zie­hen. Wenn die Augen senk­recht auf den Tisch gucken kön­nen, dann sitzt das Kind falsch!

Sehr aus­führ­li­che Erklä­run­gen von der Bil­den­den Künst­le­rin Susan­ne Dorendorff:

Teil 1

Teil 2

Stifthaltung – spielerische Tipps vom Handschriftexperten

Weitergehende Infos

Grundlagen für den Rechenlehrgang

Im Fol­gen­den eini­ge wich­ti­ge Grund­la­gen für den begin­nen­den Rechenlehrgang:

  • Gegen­stän­de erken­nen, sor­tie­ren, etc.
  • Gegen­stän­de nach Merk­ma­len erken­nen, ver­glei­chen, beschrei­ben, etc.
  • Geo­me­tri­sche Qua­li­täts­be­grif­fe und ‑bezie­hun­gen benen­nen (dick-dünn, groß-klein, dicker als, höher als etc.)
  • Geo­me­tri­sche Lage­be­zie­hun­gen (links-rechts, oben-unten, vor-hin­ter etc.) erken­nen und angeben
  • Geo­me­tri­sche Fol­gen und Mus­ter fortsetzen
  • Geo­me­tri­sche For­men wie­der­erken­nen, benennen
  • Zeit­li­che Rei­hen­fol­gen von Ereig­nis­sen erkennen
  • Zähl­fä­hig­keit
  • Simul­ta­ne Zahlauffassung
  • Auf­fas­sen von Mengen
  • Men­gen bilden
  • Zif­fern­kennt­nis
  • Kennt­nis über Zah­len aus der Umwelt

aus: Radatz et al.: Hand­buch für den Mathe­ma­tik­un­ter­richt, 1. Schul­jahr. Han­no­ver, 1996.

10 Wege zur Texterschließung

nach Eri­ka Altenburg

  1. Schlüsselbegriff(e) des Tex­tes klären
  2. Text­tei­le anti­zi­pie­ren: Einen bestimm­ten Abschnitt, z.B. den Anfang vor­le­sen, und den wei­te­ren mög­li­chen Ablauf bespre­chen, danach still lesen und so über­prü­fen, ob man sich das Rich­ti­ge gedacht hat
  3. Text rekon­stru­ie­ren: Text­schnip­sel / Absät­ze / Ver­se in die rich­ti­ge Rei­hen­fol­ge bringen
  4. Text ergän­zen
  5. Text vom Ende her erschließen
  6. Text glie­dern
  7. Tex­te vergleichen
  8. Text bild­ne­risch umset­zen: ein Bild / eine Sze­ne zum Gele­se­nen oder Gehör­tem malen
  9. Text gra­fisch umsetzen
  10. Text sze­nisch umsetzen

sie­he auch: 10 Metho­den

Kommunikative Sprachspiele

Sprach­spie­le gehö­ren zu einem leben­di­gen Sprach­un­ter­richt dazu. Im Fol­gen­den eine klei­ne Aus­wahl an ein­fa­chen Sprach­spie­len mit einem eher kom­mu­ni­ka­ti­ven Zielaspekt:

Wer bin ich?

geziel­tes Nach­fra­gen üben

Bild­dik­tat

Mate­ri­al: Fotos, Post­kar­ten, etc. Ein Schü­ler zieht ein Motiv und dik­tiert den Ande­ren oder dem Part­ner, was zu malen ist. Ziel: ver­ständ­lich und sach­ge­recht spre­chen, genau zuhören

Ket­ten­er­zäh­lung

Idee: „Die Geschich­te des Tages” mit Kin­dern im Stuhl­kreis ent­wi­ckeln; auch mit Gegen­stän­den, Moti­ven als Hil­fe. Ziel: ver­ste­hend zuhö­ren, ver­ständ­lich erzäh­len, auf­ein­an­der eingehen

Wei­ter­le­sen →

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