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John Hattie im Interview

Hier erläu­tert Hat­tie eini­ge sei­ner zen­tra­len Ergeb­nis­se. Er geht auf die Hal­tun­gen von Leh­rern ein, auf den Begriff „Activa­tor” vs. „Faci­lia­tor” und vie­les mehr.

You­Tube: Visi­ble Lear­ning – An Inter­view with Dr. John Hat­tie

So wie im Vor­trag von Zie­rer getan, schrei­be ich auch hier eine kur­ze Zusam­men­fas­sung des Inter­views auf, um gezielt an die ent­spre­chen­den Stel­len sprin­gen zu kön­nen.

00.25 min: Know your impact as a tea­cher

Hier geht er auf das „Big Pic­tu­re” sei­ner Stu­die ein: „Es geht nicht dar­um, wer Leh­rer sind. Es geht auch nicht dar­um, was sie tun. Es geht dar­um, wie sie den­ken.” (sie­he auch Mind­frames) „Sei dir dei­ner Wir­kun­gen / dei­nes Ein­flus­ses als Leh­rer bewusst.” Dann folgt alles ande­re Gute.

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Strenge im Unterricht

Rein­hard Stäh­ling, Schul­lei­ter der inklu­si­ven Grund­schu­le Berg Fidel, wur­de im Sep­tem­ber 2013 von Mit­glie­dern des Pro­jekts Krei­destaub inter­viewt. Sehr authen­tisch und rea­lis­tisch hal­te ich Stäh­lings Wor­te über Stren­ge in der Schu­le und offe­nen Unter­richt!

You­Tube: Rein­hard Stäh­ling Schul­lei­ter der Grund­schu­le Berg Fidel im Inter­view mit Stu­die­ren­den

Im Lau­fe des Inter­views wird auch deut­lich, dass eine Fra­ge an die Schü­ler wie zum Bei­spiel „Wor­an wirst du jetzt arbei­ten?” nicht mit Belie­big­keit gleich zu set­zen ist, son­dern nur dann gelingt, wenn der Rah­men für alle klar struk­tu­riert ist und den Kin­dern auch die Erwar­tun­gen klar sind.

Stäh­ling spricht zudem noch Aspek­te von Leh­rer­ver­hal­ten an und das Pro­blem von Jung­leh­rern, wie sie mit fal­schen Vor­stel­lun­gen von einer „men­schen­freund­li­chen Schu­le” an der Rea­li­tät schei­tern kön­nen.

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Produziert Schule lustlose Pflichterfüller?

Der öster­rei­chi­sche der­Stan­dard am 18. April 2012 im Inter­view mit dem Neu­ro­wis­sen­schaft­ler Prof. Gerald Hüt­her:

  1. Um nach­hal­tig zu ler­nen, braucht das Hirn vor allem Begeis­te­rung. Aber kann Ler­nen ohne Druck über­haupt funk­tio­nie­ren?
  2. War­um ler­nen klei­ne Kin­der so viel und leicht?
  3. Was sagen gute Noten über einen Schü­ler aus?
  4. Woher soll der Mut für Ver­än­de­run­gen kom­men?
  5. Wie kön­nen Schu­len Orte der Poten­zi­a­l­ent­fal­tung wer­den?
  6. Wel­chen Ein­fluss haben die Leh­rer?
  7. Was hat Schu­le mit Erb­sen zu tun?
  8. Was kön­nen Eltern tun, die Ver­än­de­run­gen für ihre Kin­der wün­schen?

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Ich kämpfe täglich mit deutschen Müttern!

[UPDATE] 29. April 2012:
Inter­view mit Jesper Juul: Deut­sche Eltern sind sehr gestresst.

Bereits ver­gan­ge­nes Jahr ver­wies ich auf ein Inter­view mit dem Fami­li­en­the­ra­peu­ten Jesper Juul. Da ich es auch mit Abstand betrach­tet immer noch als eines der wert­volls­ten Gesprä­che hal­te, die ich in den letz­ten Jah­ren las, will ich an die­ser Stel­le noch­mals dar­auf hin­wei­sen.

Eini­ge Aus­zü­ge:

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Problematik von Ausbildung

Im Han­dels­blatt vom 25.11.2011 wird der Dekan der renom­mier­ten Wirt­schafts­hoch­schu­le Whar­ton­an in den USA inter­viewt. Die aus schu­li­scher Sicht inter­es­san­tes­te Aus­sa­ge, wie ich fin­de, trifft Tho­mas Robert­son direkt am Anfang:

Die Hälf­te unse­rer Stu­den­ten wird künf­tig in Bran­chen arbei­ten, die es heu­te noch gar nicht gibt. Des­halb müs­sen wir sie so aus­bil­den, damit sie alle nöti­gen Instru­men­te zur Hand haben. Wir müs­sen Leu­te für eine Welt aus­bil­den, von der wir nicht wis­sen, wie sie aus­se­hen wird. Die Welt ist sehr kom­plex. Die Stu­den­ten müs­sen ler­nen, in unsi­che­ren Zei­ten Ent­schei­dun­gen zu tref­fen.

Voll­stän­di­ges Inter­view lesen: „Die Spiel­re­geln der Wirt­schaft ver­än­dern sich rapi­de“

Als ich das Inter­view las, muss­te ich spon­tan an ein Zitat aus mei­ner Schatz­tru­he den­ken. Dar­in heißt es:

Die Zukunft der Bil­dung heißt Per­sön­lich­keits­bil­dung. Wir brau­chen, wie Mar­tin Luther King mein­te, ‚Intel­li­genz plus Cha­rak­ter’.”

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Unterricht

Pädagogin auf neuen Wegen

Han­ne­lo­re Zehn­pfen­nig, die (im Jahr 2004) 72jährige pen­sio­nier­te Grund­schul­leh­re­rin, ent­wi­ckel­te in den 80er und 90er Jah­ren ein eige­nes Kon­zept offe­nen Unter­richts. Über 15 Jah­re lang erprob­te sie es in der Unter­richts­pra­xis. Anfangs kämpf­te sie um das Kon­zept noch mit Eltern und ande­ren in der Schu­le täti­gen Per­so­nen. Trotz aller Wider­stän­de ließ sie sich von ihrem Weg nicht abbrin­gen. Spä­ter wur­de ihr Unter­richt von der zustän­di­gen Schul­auf­sicht­be­hör­de als vor­bild­haft vor­ge­stellt.

In ihrem Unter­richt änder­te sie Struk­tu­ren, die in der moder­nen Päd­ago­gik mitt­ler­wei­le selbst­ver­ständ­lich sind und auch von der For­schung gut begrün­det wer­den kön­nen: