Schreiben zu Satzanfängen

Auf mei­nen Haus­auf­ga­ben­blät­tern fin­det sich regel­mä­ßig eine Auf­ga­be, bei der mei­ner Erfah­rung nach immer wie­der inhalt­lich und sprach­lich recht gelun­ge­ne kur­ze Tex­te ent­ste­hen. Von daher möch­te ich die Idee hier wei­ter­ge­ben. Erfah­rungs­ge­mäß füh­len sich die eher „schreib­trä­ge­ren” Kin­der von die­ser Auf­ga­be ange­spro­chen. Glei­cher­ma­ßen eig­net sie sich auch für die schreib­stär­ke­ren Kin­der, da sie hier­bei gezwun­gen wer­den, sich auf den Punkt auszudrücken.

In der letz­te Woche hieß es: „Schrei­be einen kur­zen und sinn­vol­len Text mit 7 Sät­zen. Benut­ze die­se Satz­an­fän­ge. Als… Inzwi­schen… Jetzt… Manch­mal… Aber… Viel­leicht… Bestimmt… Schrei­be am Ende eine Überschrift.”

Für den kom­men­den Frei­tag wer­de ich der Ver­tre­tungs­kol­le­gin fol­gen­de Wör­ter für die ers­te Stun­de mit­ge­ben: „Neu­lich… Als… Dann… Etwas spä­ter… Nun… Manch­mal… Aber… Viel­leicht… Bestimmt… Bald… Schließ­lich… DU HAST ZWEI JOKER!”

Beim Joker kön­nen sich die Kin­der eige­ne Satz­an­fän­ge über­le­gen. Die Rei­hen­fol­ge der Satz­an­fän­ge las­se ich zwar varia­bel, aller­dings nei­gen die meis­ten Kin­der dazu, mei­ne Rei­hen­fol­ge zu übernehmen.

Down­load: Kurz­auf­satz

Schule verändern?

Na, sowas! Soeben ent­de­cke ich per Zufall eine Folie, die ich im Jahr 2013 wäh­rend einer Rede an der Uni Koblenz auf­ge­legt hat­te. Das The­ma lau­te­te damals – sinn­ge­mäß -, wie staat­li­che Schu­len von innen her­aus, also „von unten”, ver­än­dert wer­den könnten.

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Es freut mich, dass das für die Anwe­sen­den dort eine der, wie es in der Bild­un­ter­schrift bei Pin­te­re­set heißt, „ein­präg­sams­ten Foli­en” gewe­sen sei.

Wei­ter­ge­hen­de Infor­ma­tio­nen zum The­ma Inno­va­ti­on fin­den sich u.a. hier

Einschulung mit einer Fabel

Letz­te Woche wur­den zwei Klas­sen an „mei­ner” Grund­schu­le ein­ge­schult. Die Viert­kläss­ler berei­te­ten hier­für ein klei­nes Pro­gramm vor. Ein Teil des­sen war eine Fabel, die ich ein wenig ver­än­der­te und ergänzte.

Die Num­me­rie­run­gen unten kön­nen dazu genutzt wer­den, die Tex­te von ver­schie­de­nen Kin­dern einer Klas­se vor­le­sen zu lassen.

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Computer in der Grundschule

Mein ers­ter Com­pu­ter, ja, das ist schon lan­ge her! Es war der Com­mo­do­re 16, den ich mir damals von mei­nem erspar­ten Geld für 150 DM gekauft habe. Genau die­ser C‑16 war 1985 der ers­te jemals von Aldi ver­kauf­te Com­pu­ter. Ich erin­ne­re mich noch sehr genau dar­an, dass dem Com­pu­ter eine Data­set­te bei­lag! Wow! 😀 Etwas spä­ter spiel­te und arbei­te­te ich mit einem C‑64 und dem Ata­ri 520ST. Nach meh­re­ren Jah­ren ohne Com­pu­ter und einer neu­en Frei­zeit­be­schäf­ti­gung folg­te 1998 dann der ers­te „moder­ne” PC mit Win­dows. Zur glei­chen Zeit etwa stieß ich auf die Idee von Open Source, was mich zu Linux führ­te. Nur weni­ge Jah­re spä­ter kehr­te ich Win­dows den Rücken und wech­sel­te ganz zu Linux. Seit­dem nut­ze ich pri­vat abwech­selnd ver­schie­de­ne Linux-Dis­tri­bu­tio­nen. Ich den­ke also, dass ich über eine recht lan­ge Erfah­rung mit diver­sen Com­pu­tern ver­fü­ge und das nahe­zu „von Kin­des­bei­nen an”.

Im Arti­kel Vor­sicht Bild­schirm, Kin­der! habe ich von einer Ver­an­stal­tung mit Man­fred Spit­zer berich­tet, die ich kürz­lich besucht habe. Wäh­rend des Vor­tra­ges muss­te ich häu­fig an mei­ne Erfah­run­gen aus dem Unter­richts­all­tag und vor allem der Com­pu­ter-AG den­ken. So erzähl­te Spit­zer u.a.:

  1. Such­ma­schi­nen sind für Kin­der unge­eig­net. Gezielt suchen kann nur der­je­ni­ge, der schon viel über ein The­ma weiß.
  2. Com­pu­ter ver­lei­ten zum Daddeln.
  3. Mit der Hand zu schrei­ben, för­de­re das Denken.
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