Schulen, die gelingen

Eine der inter­es­sen­tas­ten Aus­sa­gen im Video fin­det sich ganz am Ende von Prof. Dr. Jür­gen Baum­ert am Max-Planck-Insti­tuts für Bil­dungs­for­schung in Ber­lin:

Drei Wochen Trai­ning in einer Situa­ti­on 2 Stun­den täg­lich, hat Effek­te, die etwa ver­gleich­bar sind, wenn ich es ganz vor­sich­tig aus­drü­cke, fast dem Zuwachs eines Schul­jah­res ohne Trai­ning. Und das ist alles ande­re als ein tri­via­ler Effekt.”

Die­se Aus­sa­ge kann hof­fent­lich besorg­te Eltern beru­hi­gen. Kin­der sind also in der Lage, „ver­pass­ten Unter­richts­stoff” inner­halb kür­zes­ter auf­zu­ho­len! Und genau das wur­de auch immer wie­der in der Pra­xis beob­ach­tet. Kin­der, die sich zum Bei­spiel mit einem The­ma, zum Bei­spiel mit dem Rech­nen, nicht beschäf­ti­gen, holen das aus Eltern­sicht „Ver­pass­te” (War­um kann mein Kind das noch nicht, aber dei­nes?) in kür­zes­ter Zeit nach, wenn den Kin­dern die Zeit gewährt wird. Geduld ist nötig.

Von daher wirkt das regel­mä­ßi­ge Abar­bei­ten von Auf­ga­ben­wün­schen der Eltern, um sie zu beru­hi­gen, ten­den­zi­ell kon­tra­pro­duk­tiv.

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