Lesch über die Bildungsmisere

Prof. Dr. Harald Lesch, Astro­phy­si­ker, der im ZDF u.a. die Sen­dung Leschs Kos­mos mode­riert, stellt sei­ne Sicht der Din­ge auf das deut­sche Schul­sys­tem dar.

Im Bil­dungs­sys­tem scheint vie­les kei­ne Rol­le mehr zu spie­len. Ich bedaue­re, dass viel zu wenig Sport, Kunst und Musik unter­rich­tet wird. Das sind die wesent­li­chen Fächer in der Schu­le, die die Krea­ti­vi­tät stark beein­flus­sen. Kin­der, die Lust haben auf die­se Fächer, wer­den die Gehir­ne sein, die in Zukunft auf Fra­gen, die noch kei­ner weiß, ent­spre­chend reagie­ren kön­nen. Statt­des­sen ker­kern wie sie in allen mög­li­chem Kram ein, in irgend­wel­chen mathe­ma­ti­schen Übungs­auf­ga­ben, Voka­beln, aber wir berei­ten sie nicht auf das Leben vor. Wir unter­rich­ten Mathe­ma­tik bei­spiels­wei­se nicht(!) als prak­ti­sches Fach, um zu sehen, wofür wir es eigent­lich brau­chen. Bei den Natur­wis­sen­schaf­ten ist es genau so! Natur­wis­sen­schaf­ten sind Empi­rie, d.h. Erfah­run­gen, aber wel­che Erfah­run­gen machen denn die Schü­ler in die­sen Fächern?

You­Tube: Harald Lesch – Die Welt in 100 Jah­ren (ab 23,02 min)

Hier­zu passt auch der sati­ri­sche Vor­trag von Georg Schramm zur Volks­ver­blö­dung.

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